der Leuchtturm des Lichts wacht

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Wo Tränen auf den heißem Atem des Unaussprechlichen treffen
sich die Erde aufbäumt und den standhaften Türmen aus Fels entgegenwirft
wo Hände sich haltsuchend dem verlorenen Glauben zuwenden
genügt oft nur ein Wimpernschlag des Zufalls
oder ein leichter Wind der das Schicksall herbeiruft um die Welt zu ändern
aus einem Lichtstrahl wird eine Heerschaar von Kriegern des Lichts
und so ziehen die dunklen Dämonen geduckt weiter …
wartend auf die nächste Gelegenheit um Verderben zu bringen und uns im Inneren zu vergiften
Aber der Leuchtturm des Lichts wacht nun und mit ihm erstrahlen unsere Seelen
und unsere Herzen offenbaren uns ihre Freude über die Wärme des Lichts …

AR 2017

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Deep Sea

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Deep Sea

Acryl auf Karton, 50 x 60, gespachtelt

In den Tiefen,
dort unten gleich beim See.
Wo sich das Herbstlaub der Bäume spiegelt,
welke Blätter rastlos treiben.

Ziehen dunkle Schatten,
malen dunkle Bilder,
mit dem Pinsel der Verborgenheit,
ins unbekannte Nichts.

Der tiefe See greift mit eisigen Klauen nach Deiner Seele.
Du versuchst aufzustehen, deine Füße sind starr.
Ein Schatten fliegt geräuschlos auf dich zu.
Du schließt die Augen, gleich passiertes.

Mist, verdammt diese Nässe!
Und wieder einmal hat dich dein Hund „Gizmo“
… nassgespritzt …

Copyright Alois Reiss 2017

 

Ein Teil des Ganzen sein

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sierpinski-2-w Ein Teil des Ganzen sein

Das Sierpinski Fraktal, in der Zeitblase
gehalten von einer unbekannten Hand

Ein Fraktal ist nicht nur ein Objekt
es ist der Schlüssel zu unserer Welt

Es mag alleine und einsam erscheinen
aber wenn wir es genauer betrachten
ist es kein Bruchstück
sondern die Fortsetzung seiner selbst

… in der Natur sowie im Universum setzten sich uns bekannte Strukturen fort ..
… erneuern sich, finden sich zu einem Ganzen …

… zu einem Ganzen das nie getrennt wurde, nie alleine war …
… denn es war schon immer hier, im Universum und in uns …

Denn auch wir sind Staub der Sterne
somit ein Teil, … ein Fraktal …
aber sogleich ein Ganzes von Allem

Denn jeder von uns ist gleichzeitig
… eine Sonne, ein Mond oder ein ….

“Mensch“

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Nachtwache

… weit draußen in unsere Fantasie,
… in den Nachtträumen,
… ziehen wir durch den Kosmos,
… die Sterne sind die Leuchtfeuer,
… sie halten Nachtwache,
…. für unsere Seele …

Copyright Alois Reiss 2016

Der Wächter der Zeit

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Die Zeit weht in Nebelschwaden vorbei, jeder Schritt führt vorbei an Verfall und Auflösung. Rot glüht der Staub der alten Träume und Taten, wenn alte Zeit verwelkt wie rostiges Laub und vergeht.

Auf seinem einsamen Weg ist es immer Abend, … er wandert schon immer, seit Anbeginn der Zeit. Stetig und ohne Rast, vergeht mit ihm das Gewesene und wird zu neuem Sein.

Aus Asche  und Staub wachsen neue Gedankenwelten, neue Träume und Taten um sich in den Kreislauf des Ewigen einzureihen.

Er hat alles gesehen und nimmt alles mit sich, der Wächter der Zeit …

 

Copyright Alois Reiss 2016

Erwecke den Tag

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Leise flüstern Nebelfähnchen mit den ersten Sonnenmariechen die sich auf der Wiese tummeln und ihren Morgentanz beginnen, begleitet vom Erwachen der Natur, die den Tag herbeisingt.

Copyright Alois Reiss 2016

 

 

 

 

 

Der Tanz des Farbenwedlers

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Acryl auf Leinwand, 60 x 80, gespachtelt

Der Tanz des Farbenwedlers

Glühend versinkt die Sonne und letzte Finger aus warmen Gold streicheln zart mein Gesicht.

Das Lagerfeuer knistert und Funkelinchen tänzeln in den Sternenhimmel, als der Farbenwedler sich erhebt und sein Tanz beginnt …

Aus sanften Wogen, werden farbige Wellen die sich in meine Seele schleichen, mein Herz mit auf die Reise nehmen. Ein Farbenmeer trägt mich wie auf silbernen Schwingen den Sternen entgegen.

Welteninseln singen ihre endlosen Chorale, begleitet von den Harfenklängen des Universums um miteinander in der Zeit zu verschmelzen.

Ein Reigen aus Duft und singenden Farben, von dem ich mich jauchzend mitreißen lasse. Drehend, schwebend, mit tausenden bunter Schmetterlinge, aber als ich meine Hände nach ihnen ausstrecken will, entgleiten sie mir und es wird stiller …

Die zauberhafte Musik verblasst mit den Farben und ich werde zurückgezogen von der Welt der Menschen und ihrer Sorgen. In der Ferne Tauchen die Sterneninseln ein, in das samtschwarze All der Stille.

Das Feuer vor mir ist am Erlöschen, es knistert nur leise und zarte Schatten huschen über die faszinierenden Falten des alten Mannes mir gegenüber. Ruhig und meditierend sitzt er mit mir am Feuer und ich sehe in seine weisen alten Augen und dort tanzt der Farbenwedler noch immer den Reigen mit den Sternen …

… er hat niemals aufgehört zu Tanzen …

Copyright Alois Reiss 2016

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