Nachtwache

… weit draußen in unsere Fantasie,
… in den Nachtträumen,
… ziehen wir durch den Kosmos,
… die Sterne sind die Leuchtfeuer,
… sie halten Nachtwache,
…. für unsere Seele …

Copyright Alois Reiss 2016

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Der Wächter der Zeit

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Die Zeit weht in Nebelschwaden vorbei, jeder Schritt führt vorbei an Verfall und Auflösung. Rot glüht der Staub der alten Träume und Taten, wenn alte Zeit verwelkt wie rostiges Laub und vergeht.

Auf seinem einsamen Weg ist es immer Abend, … er wandert schon immer, seit Anbeginn der Zeit. Stetig und ohne Rast, vergeht mit ihm das Gewesene und wird zu neuem Sein.

Aus Asche  und Staub wachsen neue Gedankenwelten, neue Träume und Taten um sich in den Kreislauf des Ewigen einzureihen.

Er hat alles gesehen und nimmt alles mit sich, der Wächter der Zeit …

 

Copyright Alois Reiss 2016

Erwecke den Tag

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Leise flüstern Nebelfähnchen mit den ersten Sonnenmariechen die sich auf der Wiese tummeln und ihren Morgentanz beginnen, begleitet vom Erwachen der Natur, die den Tag herbeisingt.

Copyright Alois Reiss 2016

 

 

 

 

 

Der Tanz des Farbenwedlers

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Acryl auf Leinwand, 60 x 80, gespachtelt

Der Tanz des Farbenwedlers

Glühend versinkt die Sonne und letzte Finger aus warmen Gold streicheln zart mein Gesicht.

Das Lagerfeuer knistert und Funkelinchen tänzeln in den Sternenhimmel, als der Farbenwedler sich erhebt und sein Tanz beginnt …

Aus sanften Wogen, werden farbige Wellen die sich in meine Seele schleichen, mein Herz mit auf die Reise nehmen. Ein Farbenmeer trägt mich wie auf silbernen Schwingen den Sternen entgegen.

Welteninseln singen ihre endlosen Chorale, begleitet von den Harfenklängen des Universums um miteinander in der Zeit zu verschmelzen.

Ein Reigen aus Duft und singenden Farben, von dem ich mich jauchzend mitreißen lasse. Drehend, schwebend, mit tausenden bunter Schmetterlinge, aber als ich meine Hände nach ihnen ausstrecken will, entgleiten sie mir und es wird stiller …

Die zauberhafte Musik verblasst mit den Farben und ich werde zurückgezogen von der Welt der Menschen und ihrer Sorgen. In der Ferne Tauchen die Sterneninseln ein, in das samtschwarze All der Stille.

Das Feuer vor mir ist am Erlöschen, es knistert nur leise und zarte Schatten huschen über die faszinierenden Falten des alten Mannes mir gegenüber. Ruhig und meditierend sitzt er mit mir am Feuer und ich sehe in seine weisen alten Augen und dort tanzt der Farbenwedler noch immer den Reigen mit den Sternen …

… er hat niemals aufgehört zu Tanzen …

Copyright Alois Reiss 2016

Geschichten erwachen und beginnen sich zu Schreiben

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Guten Morgen!
Langsam zieht die Nacht ins Traumland zurück
Morgennebel geben goldene Strahlen frei
Sonnenflügel erobern den frühen Tag

 

Geschichten erwachen und beginnen sich zu Schreiben
ein neuer Tag erwacht und wir werden ein Teil davon

 

… ein Teil der neuen Geschichte …

 

Copyright Alois Reiss 2016

Zeitenwerk

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… sie ist überall
rinnt uns durch die Finger
nicht zu fassen
… oft viel zu schnell
… manchmal scheint
als stünde sie still
… in unserer Fantasie …
Immer gegenwärtig
der Fluss der Zeit …

Copyright Alois Reiss 2015

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Nightwish

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Leise schiebt sich die Mondsichel in meinen Traum, sie tänzelt über den Baumspitzen wie zu einem geheimnisvollem Lied, das nur Luna kennt.

Bläuliche Lichtgirlanden wehen zwischen den Sternen und flüstern geheime Botschaften durchs All. Sie kennen sich alle, treffen sich spät in der Nacht, wenn Sternbilder erwachen und der Fluss der Zeit innehält um das Schauspiel zu betrachten …

Wenn uns die Traumzeit einfängt, wir mit der goldenen Barke des Lichts zu den Welteninseln reisen um mit den Sternen zu Singen. Ein rauschendes Fest der Fantasie das uns mitreißt im Schauspiel der Sternbilder, der Oper der endlosen Zeit.

Atemlos wirbeln wir mit Sagengestalten über das leuchtende Parkett des Alls, sehen in die Augen von Andromeda und tanzen mit Perseus durch die Nacht der Fantasie.

Luna versinkt im Horizont und ein sanfter Luftzug streichelt über unsere Wangen als uns der Traum freigibt und die Zeit erwacht …

Copyright Alois Reiss 2016

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