der Leuchtturm des Lichts wacht

orokunijo_by_dragonfiretoo-dbe8yj2

Wo Tränen auf den heißem Atem des Unaussprechlichen treffen
sich die Erde aufbäumt und den standhaften Türmen aus Fels entgegenwirft
wo Hände sich haltsuchend dem verlorenen Glauben zuwenden
genügt oft nur ein Wimpernschlag des Zufalls
oder ein leichter Wind der das Schicksall herbeiruft um die Welt zu ändern
aus einem Lichtstrahl wird eine Heerschaar von Kriegern des Lichts
und so ziehen die dunklen Dämonen geduckt weiter …
wartend auf die nächste Gelegenheit um Verderben zu bringen und uns im Inneren zu vergiften
Aber der Leuchtturm des Lichts wacht nun und mit ihm erstrahlen unsere Seelen
und unsere Herzen offenbaren uns ihre Freude über die Wärme des Lichts …

AR 2017

In Gedanken

abendstimmung-w

In Gedanken

Erstellt mit Terragen 4 free

“in Gedanken“

 wenn die Sonnenfarben schlafen gehn,
Bergspitzen ihre Eismäntel anziehen,
… die Nachtgedanken durch die klare Abendluft ziehen …

wird dann alles besser,
die Welt einfacher,
keine Angst mehr?

wenn wir im Traum über Gipfel schweben,
scheint die Welt kleiner,
die Sorgen fast entschwunden,
… nur leise wispern die Stimmen …

aber unser Herz leidet auch hier,
die Opfer sind nie vergessen,
denn wir sind alle Kinder unserer Erde,
… alle ohne Ausnahme …

© A. Reiss 2016

Der Wächter der Zeit

fantasie-23-w

Die Zeit weht in Nebelschwaden vorbei, jeder Schritt führt vorbei an Verfall und Auflösung. Rot glüht der Staub der alten Träume und Taten, wenn alte Zeit verwelkt wie rostiges Laub und vergeht.

Auf seinem einsamen Weg ist es immer Abend, … er wandert schon immer, seit Anbeginn der Zeit. Stetig und ohne Rast, vergeht mit ihm das Gewesene und wird zu neuem Sein.

Aus Asche  und Staub wachsen neue Gedankenwelten, neue Träume und Taten um sich in den Kreislauf des Ewigen einzureihen.

Er hat alles gesehen und nimmt alles mit sich, der Wächter der Zeit …

 

Copyright Alois Reiss 2016

Der Tanz des Farbenwedlers

Farbwedler-web

Acryl auf Leinwand, 60 x 80, gespachtelt

Der Tanz des Farbenwedlers

Glühend versinkt die Sonne und letzte Finger aus warmen Gold streicheln zart mein Gesicht.

Das Lagerfeuer knistert und Funkelinchen tänzeln in den Sternenhimmel, als der Farbenwedler sich erhebt und sein Tanz beginnt …

Aus sanften Wogen, werden farbige Wellen die sich in meine Seele schleichen, mein Herz mit auf die Reise nehmen. Ein Farbenmeer trägt mich wie auf silbernen Schwingen den Sternen entgegen.

Welteninseln singen ihre endlosen Chorale, begleitet von den Harfenklängen des Universums um miteinander in der Zeit zu verschmelzen.

Ein Reigen aus Duft und singenden Farben, von dem ich mich jauchzend mitreißen lasse. Drehend, schwebend, mit tausenden bunter Schmetterlinge, aber als ich meine Hände nach ihnen ausstrecken will, entgleiten sie mir und es wird stiller …

Die zauberhafte Musik verblasst mit den Farben und ich werde zurückgezogen von der Welt der Menschen und ihrer Sorgen. In der Ferne Tauchen die Sterneninseln ein, in das samtschwarze All der Stille.

Das Feuer vor mir ist am Erlöschen, es knistert nur leise und zarte Schatten huschen über die faszinierenden Falten des alten Mannes mir gegenüber. Ruhig und meditierend sitzt er mit mir am Feuer und ich sehe in seine weisen alten Augen und dort tanzt der Farbenwedler noch immer den Reigen mit den Sternen …

… er hat niemals aufgehört zu Tanzen …

Copyright Alois Reiss 2016

Zeitenwerk

DSC_7479-1-w

… sie ist überall
rinnt uns durch die Finger
nicht zu fassen
… oft viel zu schnell
… manchmal scheint
als stünde sie still
… in unserer Fantasie …
Immer gegenwärtig
der Fluss der Zeit …

Copyright Alois Reiss 2015

Bild

im Traum verlieren …

Mik-15-01-3-w

 


Heute gibt es wieder ein kleines Rätsel eines Gegenstandes fotografiert unter dem Mikroskop mit Fantasiehintergrund den jeder kennt. Im Gedicht ist der Hinweis enthalten.
Viel Spaß!! LG Alois :winken: :knuddelbunt:

Es ist Nacht und ich lausche dem dem Klang der Sterne,
… lasse mich treiben zum Meer der Fantasie,
… dort gleite ich auf goldenen Schwingen,
… über gläserne Wellen zum Horizont meiner Träume.
… um mich im Traum zu verlieren,
… und neu zu finden …

Copyright Alois Reiss 2015

magische Kraft

Mik2015-1-1-w

Das Gedicht hat meine Freundin Leila gefunden und finde es passt zu meinem Bild


„Der Geist, der die Dinge manifestiert oder sich selbst so dunkel in ihnen offenbart, erscheint vor unserer Vernunft wie ein Zauberer, seine Macht oder maya wie eine schöpferische Zauberei. Magie kann sowohl Illusion erschaffen wie auch erstaunliche Wirklichkeiten hervorbringen, und wir finden es schwierig, zu entscheiden, welcher suprarationale Prozeß dieser oder jener Art uns im Universum gegenübersteht.


Sri Aurobindo, Das Göttliche Leben, Zweites Buch, I“

Vorherige ältere Einträge