Der Tanz des Farbenwedlers

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Acryl auf Leinwand, 60 x 80, gespachtelt

Der Tanz des Farbenwedlers

Glühend versinkt die Sonne und letzte Finger aus warmen Gold streicheln zart mein Gesicht.

Das Lagerfeuer knistert und Funkelinchen tänzeln in den Sternenhimmel, als der Farbenwedler sich erhebt und sein Tanz beginnt …

Aus sanften Wogen, werden farbige Wellen die sich in meine Seele schleichen, mein Herz mit auf die Reise nehmen. Ein Farbenmeer trägt mich wie auf silbernen Schwingen den Sternen entgegen.

Welteninseln singen ihre endlosen Chorale, begleitet von den Harfenklängen des Universums um miteinander in der Zeit zu verschmelzen.

Ein Reigen aus Duft und singenden Farben, von dem ich mich jauchzend mitreißen lasse. Drehend, schwebend, mit tausenden bunter Schmetterlinge, aber als ich meine Hände nach ihnen ausstrecken will, entgleiten sie mir und es wird stiller …

Die zauberhafte Musik verblasst mit den Farben und ich werde zurückgezogen von der Welt der Menschen und ihrer Sorgen. In der Ferne Tauchen die Sterneninseln ein, in das samtschwarze All der Stille.

Das Feuer vor mir ist am Erlöschen, es knistert nur leise und zarte Schatten huschen über die faszinierenden Falten des alten Mannes mir gegenüber. Ruhig und meditierend sitzt er mit mir am Feuer und ich sehe in seine weisen alten Augen und dort tanzt der Farbenwedler noch immer den Reigen mit den Sternen …

… er hat niemals aufgehört zu Tanzen …

Copyright Alois Reiss 2016

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Krawuffelland

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 Acryl auf Glas

“Krawuffelland“

Wo gibt’s Abenteuer am laufenden Band?
Im Krawuffelland, … im Krawuffelland

Sie springen und toben ganz geschwind
weil sie eben Krawuffel sind

Sie sehen auch ganz krawufflig aus
nicht wie Tiger oder Maus

Sind eher winzig und klein
Hundert passen in nen Fingerhut hinein

Drum haben nur wenig Menschlein sie gesehn
wenn sie Abends auf’s Krawuffelfest gehn

Copyright Alois Reiss 2015

Feuerpferd

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„Feuerpferd“

Schnaubender Feueratem
laut dröhnen die Hufe
beim wilden Galopp durch den Nebel der Erinnerung
Stetig, unaufhaltsam und starr
nur das Ziel vor Augen
das Gestern verblasst
es zählt nur das Jetzt und Heute
In dem flammenden Herzen des
“Feuerpferdes“

© A. Reiss 2014

Feuervogel

Da ich meine Galerie hier im Blog ausbauen möchte werde ich öfter Acrylwerke von mir zeigen.

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 Acryl auf Leinwand, 40 x 60 cm, gespachtelt (verkauft)

„Feuervogel“

 … Schnee, Eis und Kälte kriecht ins noch warme Herz,

keine Aussicht auf Rettung in der Not.

Doch aus dem Eisnebel dringt ein zartes Leuchten

es wird heller und heller,

warme Lichtwogen lassen deine Seele wohlig erschaudern.

Wie Lichtzungen streifen die Flügel des Feuervogels

kurz an dir vorbei und setzen dich und die Welt in Flammen,

sie verbrennen deinen Kummer und deine Sorgen.

Die Sonne kommt wieder hervor und verdrängt den Eisnebel in dir,

wieder hat dich dein Liebster ins Leben zurückgeholt …

für Sandra

Copyright Alois Reiss 2014

Fluss des Lebens

Heute zeige ich Euch wieder eines meiner Acrylwerke

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A. Reiss, Acryl auf Karton, 50 x 60 cm, gespachtelt

„Fluss des Lebens“

 Vorbei am Sonnenaufgang im Morgennebel

Wiesen und Feldern

an mächt`gen Burgen und Schlössern

Brücken und Kirchen

Sonnenschein und Regen

langsam fließenden und schnellen Strömungen

vorbei an Freud und Leid

lauten Märkten und stillen Oasen.

Letzte Sonnenstrahlen im Abendrot

ein Tag neigt sich dem Ende

am Fluss des Lebens

Copyright Alois Reiss 2014

König und Königin

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 … heute zeige ich Euch wieder eines meiner Acrylbilder  …

 Acryl auf Karton, Folie geklebt und  gespachtelt 30 x 45 cm

König & Königin“

… es dämmert bereits leicht, die letzten Sonnenstrahlen

tauchen den Himmel in ein zartes Abendglühen.

Kleine Schatten huschen den Vögeln hinterher,

zwei Menschen küssen sich zärtlich und verschmelzen

für einen Augenblick zu einer Seele

und sind frei, nur sie allein und der Abendhimmel

für einen Augenblick …

©A. Reiss 2014

Am Horizont

 

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„am Horizont“

A. Reiss, Acryl auf Karton 60 x 80 cm

 

… ich binde meine Stiefel, schultere den schweren Rucksack,

kleine Staubkreisel ziehen an mir vorbei.

Ziehe meinen Ledergürtel mit der Feldflasche enger,

ein heißer trockener Wind lässt meine Augen tränen,

setze die Lederbrille auf und nehme die fremde Umgebung in mir auf.

Die Reliefartigen Bänder die sich bis zu den fernen

bläulich schimmernden Bergen erstrecken.

Unbekannte Vögel mit länglichen Flügeln kreisen am grünen Himmel

und sehen von oben auf mich herab.

Es wird ein harter Tag in dieser mir unbekannten Umgebung

Ich wache auf, der Wecker klingelt, ahhh nur ein Traum!

 Ein neuer Tag beginnt und ich binde meine Stiefel …

A. Reiss