Wir

Kempe Weidenbaum

Hüpfen und springen und tanzen und singen,
auf der Grenze von Schatten und Licht.
Bis die Wirklichkeit zerbricht,
bis die Wirklichkeit zerbricht.
In den Scherben, in den Scherben,
der Glanz des alten Tags
und ich bitt‘ dich, sag’s,
und ich bitt‘ dich, sei wirklich.
Und zerbrich nicht,
und zerbrich nicht.
Lass uns tanzen, lass uns nah sein,
durch den Regen aus Scherben
der Wirklichkeit
im Dunkel, oder im Finstern,
im Spiegel von zerbrechenden Fenstern,
Wirklichkeit ist in uns,
sie sind nur ein Wunsch.
Zerschmettern wir die Lügen,
die Wahrheit kommt in Schüben,
wie Schmerz, wie Schmerz.
Der Regen auf den Straßen,
im Herbst,
er bricht wie ein Siegel,
der Wirklichkeits Spiegel.
Dahinter leben wir,
Hüpfen und springen, tanzen singend,
über die Grenze von Schatten und Lichtschein,
die Grenzevon Sein und Nichtsein.
Und die Wirklichkeit bricht ein.

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