Hör- und LesBar: „Wie gerne würd ich weinen“

Sylvia Kling - Literatur

Aus der Hör- und LesBar heute: „Wie gerne würd ich weinen“ – gelesen vom österreichischen Autor Karl Miziolek –

Ihr solltet es nicht versäumen – seine außergewöhnliche Form des Vortragens bescherte mir wahre Glücks- und Berührungsmomente:

Wie gerne würd ich weinen

Ach, wie gerne würd ich weinen,
weinen, so wie lachen,
könnt das Bittre sich vereinen
mit in mir der Schwachen

Weinen aus gequälter Brust,
seufzerschmetternd erfüllt,
über schmerzenden Verlust,
Unversöhntes – eingehüllt

Ach, wie gerne würd ich weinen,
über all das Lebens-ach,
atmet in mir, tief in meinen
Adern schon der Pulse flach

Weinen, so wie ich kann sehnen,
wie ich liebend zu schreiben vermag,
wie die Worte an mir lehnen,
jeden verwirrendschönen Tag

Ach, wie gerne würd ich weinen,
weinen, wie ein Singen,
doch die TränenLosen scheinen
kunstwandelnd zu durchdringen.

Copyright Sylvia Kling
Oktober 2016

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Hinweise zum Urheberrecht finden sich im „Impressum“!

Aus gegebenem Anlass möchte ich Folgendes…

Ursprünglichen Post anzeigen 145 weitere Wörter

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