Stilles Glück

Karin Kronreif

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Aus brauner Rinde wuchert frischgrünes Leben,

Blätter fangen weiße Wolkenstückchen ein,

rauschen auf und klingen nieder.

Stumm stehe ich davor,

mag die eignen Felder seh’n,

die den Sommermohn nun tragen.

Betupftes Rot umspielt den Blick

und Stille ist’s, Ruhe und Glück.

Aus der Hast des Lebens gedeiht die Zeit,

Augenblicke liegen stumm,

seufzen auf und schweigen weiter.

Blind stehe ich davor,

mag die eignen Früchte seh’n,

die den Sommeranfang nun begrüßen.

Versüßter Duft umwirbt die Seele

und Ruhe ist’s, Glück und Stille.

Aus dieser Zeit wächst mir die Zukunft,

Erinnerungen bleiben in der Weite,

lächeln an und ziehen fort.

Erstaunt stehe ich davor,

mag die eigne Zukunft seh’n,

die den Himbeermund so zart benetzt.

Verklärtes Denken umjubelt den Geist

und Liebe ist’s, im stillen Glück.

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Ein Kommentar (+deinen hinzufügen?)

  1. Miguel Sepúlveda
    Jun 21, 2016 @ 13:28:56

    Hammergeil! 😀

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    Antwort

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