Ohne dich

Sylvia Kling - Literatur

Ohne dich

Die Glocken verstummten
Über die Berge floh die Nacht
ohne dich

Der Mond flackert in keuschem Licht
Der Tag welkte unbedacht
ohne dich

Stille meine Haut benetzt
Die Finsternis sich in mir verliert
ohne dich

Der Liebe bin ich entschwunden
Eine Zeitlang zeichne ich, leer kreiert
ohne dich

Mein Papier ist stumpf geworden
Traurigfade Schimmer
ohne dich

Die klanglose Leere
erhebt niemals sich für immer
(ohne dich).

©Sylvia Kling

Für Denis F. – eine kleine poetische Reise in eine Zeit der Trauer um die vergangene Liebe und doch: Ist da nicht auch die Hoffnung, die sich emporhebt? Oft hören wir ihre Frequenzen nicht. Wie alles Gute kommt sie leise daher, hat andere Töne. Wir hören sie in der Stille.

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