Seelennebel

Karin Kronreif

cobenzl 110116

Tut wohl, die kühle Luft des Winters,

die durch offene Seelen weht,

wenn Blätter fliegen

und Bäume schläfrig in Schatten nicken,

das Schweigen staunt und lauscht,

ein fernes, beinah regungsloses Atmen.

 

Tut wohl, das Trübe

aus den Wäldern weichen sehn,

die kalten Nebel vom Gewesenen,

im verschollnen Dufte eines Namens träumen,

das Glück zu spüren

hinter geschlossenen Lidern –

Tut wohl, an dich zu denken.

 

 

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